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2019. aug. 02. Összes bejegyzés
2019 augusztus másodikán átvehettem életem első közönségdíját

Nagy öröm, köszönet és büszkeség egy ilyen díj! Nagyon köszönöm nektek, kedves közönség. A díjátadóról a német sajtó ezt írta:

TRÄNEN BEI DALMA VICZINA

„Aldonza“ zum Publikumsliebling der Schlossfestspiele Ettlingen gekürt

Rainer Obertstv. Ressortleiter

Und noch eine Premiere: Der Kurt-Müller-Graf-Publikumspreis der Schlossfestspiele Ettlingen wurde erstmals öffentlich im Schlosshof vergeben. Darstellerin Dalma Viczina reagierte sehr emotional auf die Auszeichnung und machte dem Ensemble eine Liebeserklärung, während die Festspiele schon jetzt auf eine erfolgreiche Saison unter der neuen Intendantin Solvejg Bauer blicken.

„Das wollte ich mir nicht entgehen lassen, wenn es jetzt öffentlich ist“, betonte Klaus Dörsam, der wie Markus Bader daneben im Bürgerchor der Oper „Die Zauberflöte“ mitsingt. Wo das Bühnenbild von „Der Mann von La Mancha“ schon der nächsten Vorstellung bei den Schlossfestspielen harrt, gab Oberbürgermeister Johannes Arnold dann das Ergebnis der Publikumsabstimmung bekannt und kürte die junge Darstellerin Dalma Viczina (Aldonza/Dulcinea im Musical „Der Mann von La Mancha“) zur Siegerin. Es sei kein Jury-Preis und daher „in der Gunst der Schauspieler noch höher zu werten

Bester Laune waren nicht nur die Ausgezeichneten bei der Verleihung des Kurt-Müller-Graf-Preises. Dalma Viczina (Mitte) gewann den Preis. Mit von links Darsteller Max Meister, Heidrun Müller-Graf, Intendantin Solvejg Bauer und OB Johannes Arnold. | Foto: Rainer Obert

“, so Arnold. Die gebürtige Ungarin absolvierte ihr Studium zur Musicaldarstellerin an der Universität der Künste Berlin. Nach ihrem Diplom 2015 folgten Engagements unter anderem in „West Side Story“ auf der Wilhelmsburg in Ulm (wo sie lebt) und am Staatstheater Kassel oder als Prinzessin Sophie in „Ludwig“ im Festspielhaus Füssen. 2017 gründete sie mit Krisztian Kiliti ihre eigene Theatergesellschaft. 2018 spielte sie die Gräfin Mariza in der gleichnamigen Operette im Nationaltheater Tirgu Mures.

Viczina holte 29,9 Prozent der Stimmen, Frank Winkels (Don Quixote, Foto: Richter) 21,2 Prozent und Max Meister (Padre im Musical und der junge Kassierer im Schauspiel „Endstation Sehnsucht“) 13,3 Prozent. Winkels konnte nicht zur Verleihung kommen. „Er muss proben“, hieß es. Tja, erst die Arbeit …

Erwartungen mehr als übertroffen

Zu sagen ist indes, dass in dieser Saison nur 254 Abstimmungen zu Buche standen. In der Jubiläumssaison 2018 waren es rund viermal so viele. Die Intendanz will im kommenden Jahr wieder dazu übergehen, die Abstimmungskarten bei den Vorstellungen auch direkt zu verteilen. Da die Möglichkeit ansonsten an vielen Festspielbesuchern vorbei geht. Ansonsten gab es wieder viel Lob für die Intendantin vom Rathauschef. „Ich bin äußerst glücklich über die Spielzeit“, die erfolgreichste Saison nach einem Wechsel in der Intendanz bahne sich an. „Sie haben die Erwartungen mehr als übertroffen.“ Die Oper liegt dabei in der Publikumsgunst nach wie vor vorn, genaue Zahlen gibt es Ende kommender Woche bei der Pressekonferenz zum Saisonabschluss. „Die Zahlen sind sehr gut“, befand Arnold schon. Der Zuspruch liege aktuell insgesamt über dem Wert der erfolgreichen Saison 2018.

Am Mikrofon wird es emotional

Unter den Augen von Heidrun Müller-Graf, deren Mann einst zusammen mit Oberbürgermeister Erwin Vetter die Festspiele aus der Taufe hob, spielte sich dann pure Freude ab: Als Dalma Viczina ans Mikrofon trat, flossen die Tränen. Einerseits aufgrund des Preisgewinns, für den sie dem Publikum dankte, andererseits wegen der Harmonie und Dynamik im Ensemble. „Ich hatte noch nie so eine Familie“, schluchzte die 30-Jährige. „Ich werde euch alle vermissen.“ Es seien Freundschaften entstanden, die Bestand haben werden.

„Wir blicken auf eine sehr erfolgreiche Spielzeit zurück. Und wie ihr jeden Abend das Publikum begeistert …“, lobte Solvejg Bauer stolz ihr Ensemble. „Der Kurt-Müller-Graf-Preis wird zum siebten Mal verliehen, und wir haben die Siebener-Spielzeit – das passt“, spielte Solvejg Bauer auf die Saison unter dem Titel „7 Wochen / 7 Premieren / 7 Zugaben“ an. Heidrun Müller-Graf verdeutlichte im BNN-Gespräch nochmals, wie geehrt sich ihr Mann gefühlt habe, dass der Preis nach ihm benannt wurde. Die emotionale, harmonische Verleihung dürfte in seinem Sinne gewesen sein.